P e s t o t h e k

 

 

B u o n  G i o r n o !

 

 

Grundsätzliches:

 

Pesto: Frisches Basilikum, Parmigiano, Pinienkerne, ein gutes Olivenöl und natürlich Knoblauch

sind die köstlichen Zutaten, aus dem das köstliches „Pesto verde“ entsteht. 

Noch bekannter ist die grünliche Pestosauce unter dem Namen „Pesto alla Genovese“.

Seinen Namen hat diese breiige Substanz aus Genua in Nordwestitalien ( Ligurien ).

Denn dort wurde Pesto kreiert und wird bis heute noch "gezogen".

„Pesto“ leitet sich aus dem italienischen Wort „pestare“ ab.

Es heißt soviel wie: "zerstoßen, zerstampfen".

 

 

Pesto Genovese im Bärenglas / Geschenkvariante

 

 

 

 

 

Diese traditionelle "Genueser Pastasauce" verwenden die Italiener auch gerne zum Würzen

einer Minestrone ( Suppe ).

Neben der klassischen Sauce entstanden viele köstliche Pesto-Variationen.

Zu einer lecker bereiteten Pasta schmeckt eine mit frischesten Zutaten kredenzte Sauce

besonders gut - so macht es manch eine Nudel erst so richtig glücklich.

Italienische Saucen - wie auch die Pesto entwickelten sich zu weltweiten Klassikern.

Feinwürzige Kräutersaucen sind in Italien besonders beliebt.

Im Spätsommer legen sich viele Italiener einen eingenen Gemüse- und Kräutergarten an,

aus dem sie das ganze Jahr zehren. Viele Familien kochen dann zusammen einen

"Passato" ( Püree ) ein.

Eine jede Tomatensauce erhält so ihren regionalen Geschmack und ist auch

von Familie zu Familie unterschiedlich.

So ist im Bereich Sizilien eine Redewendung bekannt, die auf dieses Phänomen anspielt;

Sie vergleicht einen launischen Landsmann mit einer Sauce.

Zitat: „Cambia sempre come la salsa“ – „Er ist immer wieder anders, wie eine Sauce“.

 

Die Pesto wird traditionell im Mörser gestampft und gerieben.

So ist gewährleistet, dass sich die Aromen der ätherischen Öle am besten entfalten.

Die einzelnen Zutaten schmeckt man trotz ihrer großen Anzahl immer noch einzeln heraus.

Der Kultbrechende kann sonst alle Zutaten in ein Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren.

Aber... aber... Kultbruch !

 

Pesto aus dem Supermarkt ? Fragen mich, so denke ich ... Das geht vielleicht...

Sicherlich, gelegentlich ist die eine oder andere unter meine Finger gekommen...

Die guten sind aber nicht billig ! Man könnte sie immer noch selber nach würzen. 

 

Der Griff in das Regal eines Supermarktes ist zwar ganz einfach.

Die Qualität der Speise dann aber meistens auch.

Die "Regalpesto" ist allerdings nicht immer ein Genuss.

Da wird gern schon mal ein günstiges Sonnenblumenöl verwendet. 

Und statt teurer Pinienkerne finden sich da preisgünstige Nüsse oder Mandeln.

Naja... man kann ja noch am Käse sparen... Schade... schade... schade...

Wir verwenden fast ausschließlich den hochwertigen, jedoch leider auch teuren

Grana Padano und Peccorino.

Industriell gefertigte Pestos haben meist mehr Zutaten, als vorgesehen.

Da werden von vielen Firmen billigere Öle, sogar pflanzliche, mit Olivenöl gemischt. 

Von den Basilikumanteilen mal ganz zu schweigen. 

Die Gründe liegen auf der Hand: Ersparnis und Konservierung.

 

Pflanzenöl ist halt günstiger als hochwertiges Olivenöl, Pinienkerne kosten mehr als Cashewkerne.

All das spricht für sich.

 

 

Zutaten zu einer italienischen Sauce:

 

Viele Grundformen von italienischen Pasta-Saucen sind bekannt. 

Die fleischlosen Saucen werden im Allgemeinen mit zwei Begriffen gedeutet:

"Salsa" heißt einfach Sauce. "Sugo" bedeutet Saft.

Die Zutaten für italienische Saucen sind unendlich vielfältig.

Sie enthalten Tomaten und andere Gemüsesorten wie Auberginen, Bohnen, Oliven, Tomaten, Oliven, Spinat, Spargel und Zucchini.

 

P i s t a z i e n

 

 

Die Italiener nehmen so ziemlich alles, was der Garten an Gemüse und Gewürzen hergibt.

So werden Saucen aus nur einer Gemüsevariante oder aus sehr vielen Sorten Gemüse bereitet.

Sie werden auch oft durch Kräuter und Gewürze geschmacklich verfeinert.

Viele Saucen basieren auf Nüsse, Käse, Blattgewürze oder sogar Zitrone; andere hingegen

erfreuen sich Geschmacksbeilagen wie Fisch, Garnele oder Thunfisch. 

Fast keiner der Saucen fehlt es jedoch an hochwertigem kaltgepressten nativen Olivenöl.

Es wird auch selten auf Sahne oder Butter verzichtet.

Gerne werden aben auch Wild, Lamm oder anderes Getier zu den Saucen gereicht oder umgekehrt.

Das bekannteste "Ragu" [ lang gezogenen / gekochte ] Sauce ist die "Bolognese".  

 

 

Hilfreiche Tipps zu Pastasaucen:

 

Eines unserer Spitzennreiter ist die klassische Pesto Rosso.

 

 

P e s t o   R o s s o ...

 

 

... unter einer Pasta ein Hochgenuss.

 

 

Mehr Geschmack genießt man auf kurzgebackenem Brot mit Zwiebeln.

Das wäre dann schon ein Bruschetta vom Feinsten !

 

Gekochte Pasta direkt in einer vorgewärmten Schüssel mit der untergehobenen Sauce mischen.

So wird es in Italien auf den Tisch gereicht.

Pasta, deren Oberfläche „rigato“ ( geriffelt oder aufgeraut ) ist, kann besonders viel Sauce aufnehmen. 

Hier gilt mein Motto: "Darf es etwas mehr sein ???"

Die mit glatter Oberfläche beschaffene Pasta darf hingegen mit etwas sparsamerer gereicht werden,

was die Sauce oder Pesto betrifft, denn der Italiener mag es nicht, wenn sein Teller mit Sauce getränkt ist.

Weniger ist hier oft mehr...

Wenn man also immer etwas Pesto vorrätig hat, ist plötzlich auftretender Hunger auf Pasta kein

Problem mehr. Der spontane Besucher wäre mit einem Hauch vom Duft einer Pesto mit Sicherheit beeindruckt.

Er könnte gar nicht mehr ohne . . .

Das ein oder andere Gewürz sollte also auch noch in jeder guten Küche bereit stehen. 

Das sind etwa: Salz und Pfeffer. Auch frisches oder getrocknetes Basilikum, Oregano,

frischer Knoblauch, Chilischoten, Muskatnuss, Tomatenmark, Butter, Curry, Sahne und Parmesan oder Pecorino

dürfen da nicht fehlen. Stöbern Sie doch mal beim nächsten Marktbesuch. 

 

Aus all den oben genannten Feinheiten der mediterranen Küche ist immer ein leicht

bekömmlicher Schmaus zu bereiten, der Ihnen und Ihren Gästen Freude bereitet.

 

 

        

B u o n   a p p e t i t o  !

 

Pesto, Pesto, Pesto

 

© by Pestopappa 2017

(C) Nicole Patzke