B I O P R O D U K T E

 

Das Anbauen biologischer Nahrungsmittel basiert auf einer hochspezialisierten Technik,

die keine, wenngleich nur allergeringste Düngung toleriert.
Nur so ist es gewährleistet, dass keine
dem Organismus schadende Chemikalien, Pestizide oder

andere Stoffe an das Produkt geraten.

Die Natur wirkt somit als alleinige Gewalt auf das Gut ein.


Das Ziel :

Chemiefreie Herstellung der Produkte
Einhalten des Umweltschutzes
Erhaltung und Vermehrung der Artenvielfalt
Ökologische Integration
Positive Einflussnahme auf das Tierbefinden
Transparenz der Produktion
Verbesserte Bodenstruktur


Die Landwirtschaft :


Ausschluss von Genprodukten

Einsatz von natürlichen Düngemitteln und parasitenfreundlicher Insekten

Keine chemische odser synthetische Produkte

Natürliche Anbaukulturen

Zucht resistenter Pflanzen

Artgerechte Tierhaltung 

 

Die konventionelle Landwirtschaft stellt eine der größten Quellen der Umweltverschmutzung dar.
Der drastische Rückgang der Viehzucht und die damit verbundene fehlende Rückführung organischer Substanzen mit dem Mist führt zur Verarmung der Böden durch Humusmangel.
Ein humusarmer Boden verliert seine Fähigkeit, Wasser und die ihm zugesetzten Substanzen zu binden.
Folglich muss man stetig die Menge chemischer Produkte erhöhen, um hohe Erträge zu erhalten.
So beginnt ein Teufelskreis: Je mehr Substanzen zugeführt werden, desto mehr Substanzen gelangen ins Grundwasser, in die Wasserläufe und in die Küstenbereiche der Meere.
Dies ist der Fall mit Atrazin in den Wasserläufen oder mit DDT, deren Rückstände noch in der Umwelt präsent sind, obwohl ihr Einsatz in den Industrieländern schon seit Jahren verboten ist.
Zu den durch die Verwendung von Insektiziden und Herbiziden verursachten Schäden kommen noch die, die auf verschiedene synthetische stickstoffhaltige Düngemittel zurück gehen:
Wasserlösliche Produkte, die durch das Erdreich gelangen und Nitrate zurück lassen, die dann Flüsse, Meere, Seen und Wasserläufe verschmutzen.

Heutzutage kann man exakt die Menge an Pestizidrückständen in den Nahrungsmitteln feststellen, aber es ist nicht leicht, mit Sicherheit zu sagen, welche
Schäden sie in unserem Organismus hervorrufen. Auch wenn diese Rückstände innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzen liegen,
stellen sich die Schäden erst im Lauf von Jahren heraus, wenn die dauernde Einnahme kleiner Dosen mit der Zeit chronische Vergiftungen,
Allergien und andere mehr oder minder schwere Krankheiten erzeugen.

Der Verzehr von Nahrungsmitteln aus biologischer Landwirtschaft schließt das Risiko aus, das durch die Verwendung von synthetischen chemischen Pestiziden,
Unkrautvernichtern und Düngemitteln hervorgerufen wird.
Damit trägt man dazu bei, den Organismus gesund zu halten dank einer Lebensmittelqualität,
die nicht von der Farbe, Größe oder Ebenmäßigkeit abhängt, sondern von der in ihnen enthaltenen Menge an Nährwerten (Proteine, Kohlehydrate, Fette, Vitamine usw.).
Analysen von Lebensmitteln aus biologischem Anbau zeigen höhere Werte von Vitaminen, Trockensubstanzen und Mineralien als Produkte,
die mit konventionellen Methoden hergestellt wurden.
Die Entscheidung für ein Bioprodukt bedeutet also, die Umwelt, die eigene Gesundheit und die der eigenen Kinder zu respektieren und zu schützen.



Welche Garantien gibt es ?

Der biologische Anbau in Europa wird durch die EG-ÖKO-Verordnung 2092/91geregelt. Die Angelpunkte der europäischen Vorschriften sind die offizielle Anerkennung der biologischen Landwirtschaft als Anbaumethode, die Regelung der Kontrolle zum Schutz des Käufers sowie die Kontrolle der Hersteller. Die Vorschriften erlauben es sowohl dem Hersteller als auch dem verarbeitenden Betrieb, nach genauen technischen Vorgaben und nach einem in allen europäischen Ländern geltenden Recht zu agieren.
Auf internationaler Ebene werden die Kontrollvorschriften von Organisationen wie der IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) festgelegt, die von der Europäischen Gemeinschaft anerkannt sind und die in Italien nur von Zertifizierungsstellen angewandt werden dürfen, die vom Landwirtschaftsministerium akzeptiert sind.

 

 

Diese Zertifizierer haben die Aufgabe, die produzierenden und die verarbeitenden Betriebe in all ihren Phasen zu begleiten:

 - In der Phase der Umstellung auf biologischen Anbau ( diese dauert mindestens 24 Monate);
- Bei der Bemühung, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und zu erhalten;
- Beim Schutz vor Parasiten, Krankheitsbefall und vor Unkräutern;
- Bei der Kontrolle, dass das absolute Verbot des Einsatzes genetisch veränderter Produkte und ihrer Derivate eingehalten wird;
- Bei der Dokumentation und bei der Erstellung von Betriebsverzeichnissen;
- Bei der Kontrolle der Etikettierung der Produkte;
- Bei der Kontrolle der Verpackung, Lagerung und des Transports von Bioprodukten;
- Bei der systematischen Kontrolle der Bioprodukte durch Laboranalysen, mit denen nachgewiesen wird, dass die Produkte frei von schädlichen und verbotenen Substanzen sind.

 

 

Wir achten mit größter Sorgfalt auf das Verwenden zertifizierter Produkte !

 

© by Pestopappa 2017

(C) Nicole Patzke