G e w ü r z e   u n d   K r ä u t e r

 

Widme dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit
                                                               
(14. Dalai Lama Tenzin Gyatso)


 

Sorte

Man nimmt es zum Würzen von …

Ackerhellerkraut

Auch Acker - Pfennigkraut oder Gleichgesinnt dem Hirtentäschelkraut. Es ist sehr herzhaft. Man kann es z. B. in Öl, ( Senfölhaltig ) oder Saucen usw. verwenden.  Blätter und Samen werden verwendet.

Man wendet es auch vielseitig in der Medizin an.

Anis

Plätzchen, süße Suppen, Rote Beete, Gebäck / Samen oder Pulver - zum Backen.  

Allerleigewürzmischungen

Einlegen, Sauerbraten, Fisch, Wild

Angostura

Ähnlich der Enzianwurzel. Vom A. baum. Für Desserts, Fisch, Fleisch, Mixdrinks 

Barbarakraut

Auch Winterkresse ist ein rosenähnliches Kreuzblütlerkraut. Ein Wiesengewächs, das scharfwürzig in Butter gedünstet an Spinataussehen erinnert. 

Basilikum

Hülsenfrüchte, Schwein, Kalbsgerichte, Fisch, Geflügel, Tomatiges, Gemüse, Lamm, Hackfleisch, Nudeln, Salate / frisch oder getrocknet - zum Gurkeneinlegen, zu Suppen oder Saucen. Passt eigentlich zu allem Mediterranem.

Geschmack: Würzig, kräftig, leicht bitter, intensiver Duft.

Verwendung: Blätter abzupfen und frisch auf die Gerichte streuen.

Basilikum verliert durch Hitze Farbe und Aroma ! Hauptbestandteil der Pesto. J  

Beifuß

Fette Fleischspeisen wie Gänse, Enten- und Schweinebraten, Aal,

frische Salate oder getrocknete Zweige mit Blüten - zu -  und Schmalz.

Bohnenkraut

Getrocknete Blätter - zum Gurkeneinlegen, zu Bohnen, Hülsenfrüchten, Fisch, Suppe. Passt zu Lamm, Schwein, Bohnen, Hülsenfrüchte, Auflauf.

Geschmack: Scharf, leicht pfeffrig (kann beim Abschmecken sogar den Pfeffer ersetzen).
Verwendung: Stiele und Blätter kurz mitkochen und dann vor dem Servieren entfernen. Sommerbohnenkraut hat weiche Blätter und Stiele, Winterbohnenkraut dagegen ist hart und spröde. Die zartrosa Blüten sind dekorativ für Bohnensalate.
en, Fruchtgemüse und Kartoffeln, Eintöpfe und Suppen. Es verträgt sich nicht mit Majoran und / oder Oregano ! 

Bohnenkraut

Bohnen, Suppen, Salat

Borretsch

Kräutersuppen, Saucen, Salate / auch Gurkenkraut - nur frisch verwenden, nicht kochen; vor allem zu Salaten und Rohkost.

Bronzefenchel Bronzefenchel ist eine filigrane Schönheit des Gartens. Die sichtlich feine Blattoptik bringt Schönheit in jedes Beet. Auch hier wieder medizinisch und kulinarisch verwendbar. Es ist Verwandt mit Astern, Chrysanthemen, Färberkamillen, Gräsern, Lavendel und Rittersporn - Hab Dank mein Gärtner !!!

Brunnenkresse

Nur frisch verwenden - als Salat, geschnitten in Salate, Suppen, Soßen, auch als Garnierung.

Cardamon

Gebäck, ( Christstollen ) Kaltschalen, Süßspeisen, Wurst

Cayennepfeffer

Sehr scharf - zu Suppen, Soßen, Eiern, Fleisch und Fisch; sparsam verwenden.

Chili

Amerikanisches Mischgewürz aus etwa zehn Zutaten, darunter Cayennepfeffer;

scharf – zu Suppen, scharfen Soßen, exotischen Fleisch- und Fischgerichten.

Chutney

Auch Chatny, süßsauer, musige Konsistenz, zur Marmelade, für Relishes, Fisch, Fleisch, Braten ...

Coriander

Gebäck, süße Suppen und Soßen, Marinaden, Wurst /  Frucht aus dem Mittelmeerraum, Brot, Saucen. Meist gemahlen - Backgewürz für Pfefferkuchen.

Cumin Fleischgerichte, Reis, Gemüse, asiatische, mexikanische Küche

Curcuma

Hauptbest. Curry, für Saucen, exotische Gerichte, Fleischsalate

Gelbmacher für Suppen mit Reis, Pasta, Fisch

Curry

In Indien immer frisch zu Reis. Bei uns ist Curry fertig in Mischungen unterschiedlicher Güte und Schärfe zu bekommen. Zu Curry gehören

beispielsweise Ingwer, Koriander, Kardamom, Kümmel, Muskatblüte, Nelken, Pfeffer, Paprika und Zimt. Zur Erhaltung der gelblichen Farbe lichtgeschützt aufbewahren - zu Fisch, Reis, Ragouts, Tomaten, Salaten, Saucen.

Dill

Frisch oder getrocknet, auch eingefroren - zu Salat, Soßen, Fisch, Rohkost, Quark, zum Gurkeneinlegen, Krustentiere.

Geschmack: Leicht nach Anis, angenehm süß.

Verwendung: Am besten schmecken die Dillspitzen. Sie werden vom Stiel gezupft und ganz gelassen. Als Hauptgewürz oder sparsam als Kräutermischung.

Eberesche Eberesche ( Vogelbeere ) ist in Konfitüren und fein ausgewogenen Saucen zu finden. 

Estragon

Salat, grüne Saucen, Tomatensuppe /  frische oder getrocknete Blätter – zum

Gurkeneinlegen, helles Fleisch, Kaninchen, Fisch.

Geschmack: Leicht pfeffrig, manchmal etwas bitter. Riecht süßer,

als er schmeckt. Französischer Estragon ist der lieblichste, der russische ist der herbste, irgendwo dazwischen liegt der deutsche.

Verwendung: Zweige im ganzen kurz zum Aromatisieren mitkochen und

herausnehmen. Oder Blättchen abzupfen, klein schneiden und kurz mit ziehen lassen. Frisch in kleinen Mengen über Salat oder fertige Gerichte streuen.

und die dazugehörigen Saucen, am häufigsten wird er zu Fischgerichten verwendet, ein “Muss” für Sauce Bernaise und in der klassischen Kräuterbutter,

er würzt Kräuteressig und Salatmarinaden.

Fenchel

Gebäck, Brot, Tee / als grünes Gemüse und zugleich zum Würzen von Rohkost.

Galgant Fleisch-, Fisch-, Wildgerichte, asiatische Küche

Gewürznelken

ca. 1000 Arten, Weihnachtsgewürz. Fleisch, Wild ...

Ingwer

Fleisch, Fisch, Marinaden, Kürbis, Kompott / getrocknete Wurzeln, gemahlen –

zu Reis, Konfekt, zum Backen und Einmachen.

Japalenos Chili, grün oder rot, für mexikanische Schärfe ^^

Kapern

Remouladen, Salate, Fisch / Blütenknospen aus dem Mittelmeerraum, in Salz, Essig oder Öl eingelegt - für Soßen, zu Königsberger Klopsen, Salaten, Eierspeisen und zur Garnierung.

Kardamon

Aus Indien stammender gemahlener Samen - Backgewürz, besonders zu Weihnachten; Wurstgewürz.

Kerbel:

Fleisch, Fisch, Geflügelsoßen / Kerbel, frische Blättchen, ähnlich wie Petersilie, für

Kerbelsuppe, Soßen, Suppen, Kräuterbutter, Rohkost, Quark, Kerbelsuppe, Ei.

Geschmack: Ein wenig nach Petersilie und leicht nach Lakritz.

Verwendung: Die feinen Blätter erst finalistisch unter warme Gerichte geben.

Lecker als Geschmackskomponente über grünen Blattsalaten.

Knoblauch

Immer und ÜBERALL !!! / ganze Zehen oder pulverisiert - zu Salaten, Soßen, Fleisch und Fisch vorsichtig verwenden! Oft auch in Wurst. Ohne geht gar nicht !

Koriander

Gebäck, süße Suppen und Soßen, Marinaden, Wurst /  Frucht aus dem Mittelmeerraum, meist gemahlen - Backgewürz für Pfefferkuchen, Wurstgewürz, in Brot. Auch würzt es asiatisches, mexikanisches Essen. Und Schmorgerichte, Scampis, Chiligerichte.

Geschmack: Leicht süßlich, ein wenig pfeffrig, nach Anis.

Verwendung: Die Blätter und Stiele werden genommen. Koriandergrün nicht lange erhitzen: am Besten zum Schluss das Essen damit bestreuen. Die Wurzeln geben

Kren

(Meerrettich), frische Wurzel, gerieben, konserviert (ungeschwefelt im Reformhaus) – zu Rindfleisch, Fisch (Räucherlachs), Soßen; kann mit Sauerrahm oder Butter gemildert werden. Nicht kochen!

Kresse

Fisch, Suppen, Salate, Eier, Tomaten, als Dekoration, Kurzgebratenes und gegrilltes Fleisch, zu Räucherlachs, wird in Blattsalate gemischt. Es passt in Remouladensauce, Kartoffelsalat.

Geschmack: Erfrischend, scharf, etwas pfeffrig, nach Rettich.

Verwendung: Die Stiele mit ihrem dreiblättrigen Kopf mit einer Schere abschneiden, frisch verwenden, gegebenenfalls fein hacken.

Kurkuma          

Auch gelber Ingwer, Safran, Gewürz , z. B. Curry und Färbung

Kümmel

Kraut, Brot, Kartoffeln / Körner oder pulverisiert - zu Salzgebäck, Wurst, Topfen, Kohl, Kartoffeln, Sauerkraut, Brotgewürz.

Lavendelblüten

Kleinste Mengen !!!: Lamm, Hammel, Saucen /  frische Blättchen - zu Hammel, Fisch, Eintopf. Geschmack: Leicht parfümiert, bitter, sehr intensiv. Verwendung: Zarte Triebspitzen zum Abschmecken von Gerichten. Die Blüten als Dekoration von Desserts und Kuchen. Lavendel sparsam verwenden: Sein kräftiges Aroma überdeckt schnell alles andere und wird durch Erhitzen noch verstärkt. getrocknet in Würzmischungen und Kräutertees (beruhigt).

Lebkuchengewürz

Hauptbest.: Zimt, Anis, Ingwer, Cardamon, Muskatblüte, Nelken, Piment

Liebstöckel

Salate, Suppen, Saucen, Fleisch, Gemüse, Ragout, / frische Blätter - sparsam verwenden! Geschmack: Würzig, kräftig nach Sellerie, jedoch frischer, nach Maggi (“Maggikraut”) Verwendung: Die Blätter kommen gehackt ins Essen und entwickeln beim Koche ein intensives aroma. Bitte sparsam verwenden. Die Stängel schmecken noch intensiver als die Blätter.

Lorbeerblätter

Sauerbraten, Hasenpfeffer, Fischsud, Hering, Marinaden, Gurken, Linsen, Eintöpfe / ganze Blätter, getrocknet - zum Einlegen von Wild, Fisch, Gurken, zu Soßen.  

Geschmack: Sehr eigenwillig, leicht bitter, nur sparsam zu verwenden.
Verwendung: Frische ein- bis zweijährige Blätter, oder üblicherweise getrocknete Blätter, die sogar noch mehr Aroma haben. Lorbeer ist roh ungenießbar und sollte immer mitgekocht werden.

Macisblüte

Auch Muskatblüte - pulverisiert - Backgewürz (Stollen), Fleischbrühe, Wurstgewürz.

Majoran

Leberknödel, Hackbraten, Schwein, Geflügel, Wurst, Nürnb. Bratwurst, Kartoffelsuppe / frische oder getrocknete Blätter - zu Gans, Ente, Wurst, Ragouts, Soßen, Suppen, Kartoffelgerichte, Hülsenfrüchten.  Geschmack: Intensiv, leicht pfeffrig und bitter. Es wirkt verdauungsfördernd.

Verwendung: Blätter von den Stielen zupfen und kurz mitkochen.

Meerrettich

Tafelfertig zu Wurstbrot, Wellfleisch und kaltem Braten / M: auch Kren , frische Wurzel, gerieben, konserviert (ungeschwefelt im Reformhaus) - zu Rindfleisch, Fisch (Räucherlachs), Soßen; kann mit Sauerrahm oder Butter gemildert werden. Nicht kochen!  

Melisse

Auch Zitronenmelisse, frische oder getrocknete Blätter - zu Salat, Rohkost, Soßen, Wild und überall wo auch Zitrone (Saft oder Schale) möglich wäre, außer bei Gebäck. Geschmack: Herrlich erfrischend, intensiv nach Zitrone.
Verwendung: Die Blätter werden frisch von den Stielen gezupft und fein geschnitten verwendet, Wenn überhaupt, Melisse nur kurz mitgaren, weil sie durch die Hitze schnell ihr frisches Aroma verliert. Tee aus frischen Melissenblättern (beruhigt).

Minze

Auch Pfefferminze, getrocknete Blätter - zu Tee, Hammel, Soßen. Geschmack: Frisch und mentholartig, je nach Sorte wie Pfefferminzbonbon.
Verwendung: Die Blätter und Stiele fein schneiden (bei kräftigen Pflanzen nur die Blätter nehmen). Nicht lange mitkochen, am besten erst zum Schluss zufügen. Ergibt je nach Art aromatischen Pfefferminztee.
Würzt: Lamm, Wild, Hackfleisch auf orientalische Art, Gerichte mit Tomaten, Möhren und Bohnen, fein dosiert in grüner Sauce oder allein als englische Minzsauce, Salatmarinaden, Bowlen und sommerliche Longdrinks.

Mohn

Gebäck und Brote

Muskatnuss

Herzhaftes, Saucen, Salate, Fisch, Wurst / Samenkerne von den Molukken; ganze Nüsse, die gerieben werden, auch Pulver - zu Suppen, weißem Gemüse, Fleisch, Käse.

Nelken

Sauerbraten, Fisch, Wild, Fleisch, Linsen, Rotkohl, Süßes, Kompotte, Punsch, Glühwein, Wurst. Ganz oder gemahlen - zu Lebkuchen, Obst, Suppen.

Medizin: Als Schmerzstiller und Entzündungshemmer direkt in der Wunde !

Oregano

( Wilder Majoran ): Hack, Leber, Wild, Fisch, italienische Gerichte.

Getrocknet oder pulverisierend, ähnlich wir Thymian oder Majoran - zu Tomaten. Das Pizzagewürz, geschmorte Fleischgerichte, Lammfleisch, zu gegrillten Fischen, zu Schafskäse, Eintöpfe, Fruchtgemüse, Kartoffelsuppe, Braten, Salat und Hülsenfrüchten.

Geschmack: Sehr würzig, scharf, herb, leicht bitter.
Verwendung: Oreganoblätter in Saucen und Suppen gehackt oder zerrieben kochen. Kurz vor dem Servieren noch mal frisch dazu geben.

Die Blüten sind dekorativund man kann sie auch noch essen.

Paprika

Gulasch, Schnitzel, Huhn, Fisch, Quark, Tomatensuppe, Pilzgerichte, Saucen… / mild (Tomatenpaprika) oder scharf; gemahlen als edelsüß, mild rosenscharf, sehr scharf - zu Fleisch, Fisch, Geflügel, Suppen, Saucen.

Paprika scharf

So man die Ungaren fragt …  Hchchhhchchch …

Petersilie

Suppen, Gemüse, Salate, Saucen, Fisch, Quark, Salate, Möhren, Kartoffeln / frisch, getrocknet, gefroren in Blattform oder pulverisiert - unentbehrlich in der Küche zum Garnieren, zu Salat, Saucen, Suppen, Gemüse, Kartoffeln. Außerdem dient Petersilienwurzel als Teil von Suppengrün für Fleischbrühe.

Geschmack: Sehr würzig, ein bisschen nach Sellerie und Muskat. Glatte Petersilie schmeckt intensiver und aromatischer als krause.
Verwendung: Bei großen Pflanzen nur die Blätter nehmen, kleinere ganz verwenden. Stiele nicht wegwerfen, sondern für Brühen und Fonds verwenden.
Petersilie ist auch gegen Frühjahrsmüdigkeit sehr effezient.

Pfeffer

Schwarz, weiß oder grün, schwarzer Pfeffer wird aus unreifen, weißer aus reifen Früchten gewonnen. Im Handel als Körner oder gemahlen. Schwarzer Pfeffer ist schärfer. Pfefferkörner für Fleisch, Soßen, Marinaden. Gemahlener Pfeffer ist vielseitig verwendbar, verliert aber bei Aufbewahrung rasch an Aroma. Grüne, frische Pfefferkörner kommen aus Madagaskar, sie sind in Dosen konserviert und besonders zu Pfeffersteaks geeignet.

Pfeffer weiß

Alle an Fisch, Fleisch usw.

Pfefferoni

Lange grüne oder rote Schoten, getrocknet oder in Essig eingelegt; sehr scharf - sparsam verwenden zu Salaten, Gulasch, Soßen.

Piment

Suppen, Soßen, Aufläufe, Wild, Fisch, Marinade, Gebäcke / auch Gewürzkörner genannt, getrocknete Beeren des Nelkenpfefferbaums aus Südamerika; als Körner oder pulverisiert im Handel - zu Eintöpfen; gemahlen als Back- und Wurstgewürz.

Pimpinelle

Geschmack: Würzig, nussig, nach Gurke. Verwendung: In Zitrone, Buttermilch … Blätter von den Stielen zupfen und so frisch wie möglich verwenden; dann schmeckt Pimpinelle am besten und liefert viel Vitamin C.

Pistazie

Ähnlich den Kernen von Erdnüssen; rot und grün - für Desserts, Gebäck, Eis, als Garnierung.  

Portulak

Frische Stengel und Blättchen - zu Salaten, Eiergerichten, Steaks, Suppen, Saucen, zu Suppengrün. Geschmack: Säuerlich, salzig.
Verwendung: Blätter von den Stielen zupfen. Junge Pflanzen im Ganzen verwenden. Nicht kochen.

Quendel

Wilder Thymian, zu finden in der Küche des gew. mediterr. Raumes

Relish

Würzsauce aus Obst und Gemüse / Gut mit Chilli

Rosmarin

Blätter getrocknet; unentbehrlich in der Küche Frankreichs und Italiens - zu Fleisch, Suppen, Saucen, Pizzen. Geschmack: Sehr herb, leicht bitter, nach Weihrauch und Kampfer. Verwendung: Ganze Rosmarinzweige zum Braten geben und hinterher entfernen. Rosmarinnadeln (ähnlich Tannennadeln) abstreifen und mitkochen. Zum Kurzbraten Zweige einfach ins Bratenfett geben.

Roh ist es ungenießbar.

Rucola / Rauke

Blattsalat, Vorspeise mit gehobeltem Parmesan-Käse, Tomaten, Pesto ;o))) ,

klein geschnitten zu Pasta.

Geschmack: Pfeffrig, scharf, sehr würzig, leicht nussig.
Verwendung: Die ganze Pflanze mit Blatt und Stiel.

Safran

Gebäck, Reis, Fleisch, Hühnerbrühe, Bowlen, Süßspeisen / getrocknete Blütennarbe der zur Krokusfamilie gehörigen Safranpflanze.

Da es teuer als Gold ist, wird es oft durch künstliche Farben ersetzt.
Die indisch Ayurvedalehre nutzt die crocus sativus schon über 2000 Jahre. So diente sie schon seit Urzeiten als Heilmittel. Es minderte Stresseinflüsse und schützte offenbar vor Umwelteinflüssen.
In der Medizin wurde nachgewiesen, dass man ohne zytostatische Wirkung Tumorzellen am Wachstum hindern konnte. Auch gilt es immer noch in der Anwendung als Antidepressiva in einigen Mitteln.
Wissen sollte man, dass Safran bei geschätzten 70% des auf dem Markt erhältlichen Warenanteil um zumindest anteilig der Ware zugeführten Ergänzungsstoffe handelt. Das geht vom eingefärbten Griffelfaden, die sich hinterher in Tests aufgrund der Einfärbung sehr schlecht nachweisen lässt, bishin zu sehr einfallsreich angereicherten Formen von Zusatzstoffen wie: Curcuma, Ringelblumenblüten, Ziegelmehl oder verbotenem Sudanrot ( bei Lebensmitteln gänzlich untersagt ). Vom Laien sind einige dieser Zusatzstoffe im Mogelprodukt nicht nachzuweisen. Pulverisiert ist man sehr nah, am Betrugsprodukt angelangt zu sein. Wer diesen Trug umgehen möchte, der kauft besser Safranfäden die am Ende noch den original-weiß-gelblichen , etwa 1-2 mm langen Griffelfaden haben.
Safran riecht ziemlich intensiv und ist in etwa 100 Sorten weltweit erhältlich. Neben o. g. Gerichten kann man S. auch sehr gut zur Paella, Bowlenfärbung, einer arabischen Pilaw oder einer französischen Creme brùle nutzen.   

 

Salbei

Weißes Fleisch, Fisch, Geflügel / getrocknete Blätter - zu Salaten, Tee, Saucen, Gurken, Fleischgerichten (Leber), auch zum Einreiben.

Geschmack: Je nach Sorte und Alter der Pflanze mild bis streng und bitter.
Verwendung: Frische Blätter kurz mit ins Bratfett geben. Salbei immer mitkochen und mit braten. Die Blätter schmecken roh nicht so gut. Getrocknete Blätter für Tee (schweißhemmend, beruhigend, gegen Entzündungen im Rachenbereich).

Salz

Passt eigentlich fast überall zu.

Sambal

Häufig wild wachsend, auch in Gärten; nur frisch verwendbar - zu Salaten, Topfen, Suppen, Saucen. Geschmack: Frisch, säuerlich, nach Zitrone.
Verwendung: Die länglichen Blätter von den kurzen Stielen schneiden und so frisch wie möglich verwenden.

Sauerampfer

Sauerampfer ist ein Knöterichgewächs und ist dem Wildgemüse zuzuordnen.

Von Mai bis August ist er auf lehmigen, feuchten wiesen in ganz Europa und weiter zu finden. Geringe Mengen sind gut verträglich - Übermäßiger Genuss hingegen bereitet Magen - und Darmsorgen.

Schnittlauch

Lauchgewächs; fast so beliebt und vielseitig wie Petersilie – fein gehackt zu Salaten, Rohkost, Topfen, Butter, Soßen, Fisch, Fleisch und Eiern (Rührei). Geschmack: Zwiebelig, scharf, würzig.
Verwendung: Die hohlen Halme werden am besten mit einer Schere abgeschnitten und in Röllchen geschnitten. Möglichst frisch verwenden, dann ist Schnittlauch am aromatischsten.
Ist Schnittlauch auch aus dem Mittelalter her für das Vertreiben von Ungeziefer bekannt, denn es hat einen argwöhnischen Geruch.

Sellerie

Blätter frisch und getrocknet, pulverisiert mit Salz auch als Selleriesalz - als Suppengrün ähnlich wie Petersilie verwendbar, zu Fleisch und Gemüse.  

Senf

Körner für Gurkengemüse, verarbeitet als Paste zum Würzen von Würstchen, Fleisch, Käse, für Saucen und Salate; Senf gibt es von mild-süß bis zu extrem scharf, auch mit Alkohol angereichert.  

Sesam

Backen, Brot, Salat, Pasteten

Sojasauce

Für Saucen mit herzhaftem Geschmack

Sonnenblumenkerne

Brot und Brötchen

Thymian

Hack, Leber, Wild, Geflügel, Fisch, Schwein / frisch oder getrocknet, Fleisch, Saucen, Salaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Geflügel, auch Wurstgewürz.  / Geschmack: Sehr intensiv, würzt getrocknet noch stärker.
Verwendung: Blättchen oder Zweige mitkochen oder mitschmoren.

Sparsamer Umgang ! Die Würzkraft ist sehr kräftig.

Gehört neben Lavendel und Rosmarin in die provenzalische Kräutermischung. Thymian heilt bei Bronchialerkrankungen.

Vanille

Die Vanille ist ein feinaromatisches, orchideenartiges, Gewürz.

Mit ihrem Ursprung in Mexiko schätzten  schon die Azteken das Aroma. Es gibt drei Sorten auf dem Markt:

Tahiti Vanille, begrenzter Anbau, sehr teuer, deswegen hat Pestopappa sie J

Die Tahiti Vanille ist eine Verwandte der Vanille Tahitensis.

Sie hat im Vergleich zu anderen Vanillearten viel mehr Vanillin, wird daher besonders geschätzt und trägt zu recht den Namen einer Königin. Sie stammt aus Papua Neuguinea, hat fleischige Schoten und schmeckt fein. Kühl gelagert klaren treten weiße Pünktchen heraus, das ist jedoch ein Zeichen für Qualität.

Die Planifolia – Vanille ( Bourbon Vanille ) hat einen hohen Vanillingehalt, schmeckt voll und schokoladig. Wirft sie eine Holznote ab, so taugt sie nichts.

Süßspeisen, Kompotte, Gebäck, Eis, Desserts. Im Handel als Vanillestange oder pulverisiert als Vanillezucker. Mark wie Schale von der Schote verwenden.

Wachholderbeeren

Sauerbraten, Sauerkraut, Wildgerichte, Marinaden. / Reife, getrocknete Beeren des Wacholderstrauchs, der unter Naturschutz steht - zum Würzen von Fleisch und besonders Wild, zu Sauerkraut, Fischsud, Fischmarinade, auch zu Tee und Getränken wie Steinhäger, Gin, Genever.  

Waldmeister 

Frische Blätter - für Kaltschalen, Puddings, Bowlen.

Ysop

Frische oder getrocknete Blätter - zu Salaten, Saucen, dicken Suppen, Rohkost.

Zimt

Süßes, Obstsalate, Punsch, Fliederbeeren… Es wird auch als Kanehl bezeichnet. Rinde oder Pulver - Verwendung von Zimtstangen für Süßes, Kompott, Pudding, gemahlener Zimt für Gebäck (Weihnachten), Liköre; ist auch im Curry enthalten.

Zitrone

Besonders die Schale (Nur unbehandelte Zitronen ohne Diphenyl verwenden!)

Sie dienen abgerieben zum Würzen von Süßspeisen, Gebäck, Eis, Topfenspeisen und Getränken.

Zitronenmelisse

Auch Melisse. Frische oder getrocknete Blätter - zu Salat, Rohkost, Soßen, Wild, Gebäck. Geschmack: Erfrischend, intensiv.
Verwendung: Die Blätter frisch von den Stielen zupfen; fein schneiden.

Melisse nur kurz garen, weil sie durch die Hitze schnell ihr frisches Aroma verliert. Tee aus frischen Melissenblättern beruhigt ungemein.

Zitronenschalen

Gebäck, Quark, Fleisch, Fisch

Zwiebel

Als Würzgemüse, das geschnitten und gerieben verwendet wird.

Perl- oder Silberzwiebel nimmt man für Mixed Pickles, Marinaden und Salate, Schalotten mit feinerem Geschmack als Haushaltszwiebel zu Salaten, Saucen, Fleischgerichten und Fisch.  Als Pulver nur für Abartige ! ( Geht gar nicht ! ) …

 

 

An dieser Stelle nennen wir nur Beispiele. Wir missbrauchen Gewürze auf die übelste Art –

nicht zuletzt auch ihrer Vielfalt wegen. Was dabei heraus kommt, ist nicht selten genial im Geschmack.

 

NUR dadurch kommen die leckersten Gerichte zustande !

Wem es möglich ist, der sollte sich einen eigenen – wenn auch kleinen Garten halten.

Es gibt nichts schöneres als sich aus der Natur zu bedienen !

 

Ihr Pestopappa - Team

 

 

 

 

 

© by Pestopappa 2017

(C) Nicole Patzke